Lauf den Vokabeln hinterher!

Vokabeln sollte man wenigstens im Auf- und Abgehen lernen, oder auch in Form eines Laufdiktats. Bei manchen Wörtern hilft es auch, sich dazu einprägsame Bilder oder Ereignisse vorzustellen. Bei Zeitwörtern kann man vielleicht versuchen, die Tätigkeit selber auszuführen oder sich diese zumindest lebhaft vorzustellen. Manche Vokabeln wie Namen oder abstrakte Begriffe lassen sich auch damit kaum in den Griff bekommen. Dann sollte man sich eine Geschichte dazu ausdenken, oder man formuliert zumindest einen Satz, in dem das zu erlernende Wort in einen konkreten Zusammenhang oder Handlungsablauf gestellt wird. Man kann natürlich auch mehrere neue Wörter in eine Geschichte einbauen. Zum Beispiel könnte man einen "Vokabelkoffer" packen, in den man die Vokabeln wie Gegenstände für einen Urlaub einpackt, diese Wörter dabei auch laut ausspricht und sich überlegt, was man damit im Urlaub alles tun könnte. Bilder und Bewegung ersetzen zwar nicht das schriftliche oder akustische Lernen, aber sie ergänzen und unterstützen es, sodass man später in einer konkreten Situation eine größere Chance hat, sich an das Gelernte zu erinnern.

Empfehlenswert ist auch ein Vokabel-Poster, das man ständig sichtbar an einer häufig besuchten Stelle in der Wohnung aufhängt. Im Vorübergehen prägen sich die Vokabeln durch die wiederkehrende Beobachtung und auch durch die Bewegung leichter ein:

» Dass man in Bewegung überhaupt leichter lernt, …


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